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Die historische Kutsche "Gotthardpost"

 

 

Im 16. Jahrhundert wurde eine regelmässige Gotthard-Botenlinie zwischen Zürich und Bergamo eingerichtet. Im 17. Jahrhundert wurde die Linie wöchentlich einmal betrieben. 1696 begann die gemeinsame Gotthard-Reiterpost der Kaufmannspost Zürich und der Fischerpost Bern. In der helvetischen Republik wurde die Post in fünf Kreisen zentralisiert. Wegen Geldmangels konnte diese Reform jedoch nur bedingt durchgesetzt werden. Die Mediationsverfassung von 1803 gab den Kantonen ihre Hoheit über das Postwesen zurück. Die helvetische Post wurde aufgehoben. Uri verpachtete das Transitpostregal abwechlungsweise an Luzern und Zürich. Nach der Erstellung der Gotthardstrasse begann 1831 die Fahrpost über den Gotthard bis nach Chiasso. Der Wagenverkehr verdrängte in kurzer Zeit die Säumerei. Mit der Postkutsche nahmen die Reisenden auch im Winter in Flüelen Nachtquartier, um am anderen Tage ihre Reise gestärkt und ausgeruht fortsetzen zu können. Es handelte sich vor allem um "welsche Zugvögel", die vor Mitte Jänner jeweils von ihrem Besuch in der Heimat zurückkamen. Dampfschiffe sorgten seit 1837 für eine schnellere Postverbindung zwischen Luzern und Flüelen. Im Jahre 1840 erhielt Flüelen eine eigene Postablage. Zwei Jahre später wurden tägliche Postkutschen-Eilkurse mit zehnplätzigen Fünfspännerwagen in beiden Richtungen über den Gotthard eingeführt, bei Bedarf begleitet von Beiwagen und Gepäckfourgons. Nach der Gründung des Bundesstaates wurde 1849 die Bundespost gegründet und in 11 Postkreise eingeteilt. Somit wurden auch die Postkutschenkurse über den Gotthard von der Eidgenössischen Post übernommen. Eingesetzt auf der Gotthardroute Flüelen-Camerlata 1849-1882 . Eines der letzten Originalwagen steht im Innenhof des Stockalperpalastes in Brig Schweiz und im Schweiz. Landesmuseum in Zürich.

1850 wurde die Gotthard-Post bis Camerlata verlängert. Mit dem Betrieb der Gotthardbahn im Jahre 1882 wurde die Pferdepost über den Gotthard eingestellt. Auch das eigenständige Postgebäude musste der Gotthardbahn weichen. Die Postablage wurde im Gasthaus Wilhelm Tell eingerichtet.

 

Durch Anregungen unserer Kunden wird, in Zusammenarbeit mit einen spezialisierten Hersteller die historische Kutsche Gotthardpost im Massstab  HO 1:87 und  N 1:160  herstellen. Die Kutsche wir in Komponentenbauweise aus Kunststoff und Ätzteilen zusammengebaut. Das Modell stellt die historische „Gotthard Postkutsche“ Typus Coupé Berlin dar.

 

N   1:160   Historischen Kutsche "Gotthardpost"

 

                         

Art.Nr. N   14000    Historische Kutsche „Gotthardpost“, geschlossene Variante                                                 SFr.  350.-

                         

Art.Nr. N   14000/1 Historische Kutsche „Gotthardpost“, offene Variante                                                            SFr.  350.-

Art.Nr. N   14000/2 5 Pferde / 1 Kutscher bemalt                                                                                             SFr.   100.-

 

 

HO   1:87   Historischen Kutsche "Gotthardpost"

 

                         

Art.Nr. HO 14000    Historische Kutsche „Gotthardpost“, geschlossene Variante                                               SFr.  450.-

 

                         

Art.Nr. HO 14000/1 Historische Kutsche „Gotthardpost“, offene Variante                                                          SFr.  450.-

Art.Nr. HO 14000/2 5 Pferde                                                                                                                         SFr.    80.-

 

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